Hausordnung von OPUS COMMUNIS
1. Grundverständnis
OPUS COMMUNIS ist eine kuratierte Plattform für freie Bildungs- und Kulturprojekte sowie für die Präsentation, Dokumentation und Vermittlung künstlerischer Arbeiten.
Die Plattform versteht sich als ein wachsender Zusammenhang, in dem Projekte aus den Bereichen Wissenschaft, Kunst und Gesundheit in drei Freischulen zusammengeführt werden.
Dieser Zusammenhang ist offen angelegt und entwickelt sich durch die Beiträge der beteiligten Projekte sowie durch gemeinsame Formate, Veranstaltungen und Arbeitsprozesse.
2. Ordnung des Hauses
Die Plattform ist kein offenes Veröffentlichungsportal. Projekte werden nicht automatisch aufgenommen, sondern auf Anfrage geprüft und in die bestehende Struktur eingeordnet. Ziel ist es, eine inhaltlich stimmige und tragfähige Gesamtstruktur zu entwickeln, in der einzelne Projekte in Beziehung zueinander treten können.
3. Aufnahme von Projekten
Die Aufnahme erfolgt in zwei Schritten:
- Projektanfrage
Ein Projekt wird über ein Formular vorgestellt und zur Prüfung eingereicht. - Integration
Nach positiver Prüfung kann eine Aufnahme in die Plattform erfolgen.
Art und Umfang der Integration werden im Einzelfall festgelegt.
Dabei wird unterschieden zwischen:
- Projekten mit eigener Infrastruktur
- Projekten ohne eigene Infrastruktur, die über OPUS COMMUNIS aufgebaut werden
4. Formen der Einbindung
Ein Projekt kann in unterschiedlicher Weise Teil von OPUS COMMUNIS werden:
- als dargestelltes Projekt auf der Plattform
- als integriertes Projekt mit eigener Struktur innerhalb der Plattform
- als Bestandteil eines thematischen Portfolios
- als Beitrag zu gemeinsamen Veranstaltungen oder Formaten
Die konkrete Form ergibt sich aus dem jeweiligen Zusammenhang.
5. Arbeitsweise von OPUS COMMUNIS
OPUS COMMUNIS arbeitet in verschiedenen Formen, die je nach Kontext zur Anwendung kommen:
Plattform
Projekte werden dargestellt, dokumentiert und in einen Zusammenhang eingeordnet.
Integration
Projekte können strukturell auf der Plattform aufgebaut und begleitet werden.
Koordination
Auf Anfrage können mehrere Projekte zu gemeinsamen Formaten oder Portfolios zusammengestellt werden.
Veranstaltung und Trägerschaft
OPUS COMMUNIS kann eigene Formate initiieren und durchführen, z. B. Kurse, Projektwochen, Ausstellungen oder Aufführungen.
In diesen Fällen übernimmt OPUS COMMUNIS organisatorische Aufgaben und kann als Träger oder Veranstalter auftreten.
6. Eigenständigkeit der Projekte
Die Projekte bleiben inhaltlich eigenständig und verantwortlich für ihre Inhalte.
Sofern nicht anders vereinbart, entstehen Verträge direkt zwischen Projektleitern und Interessenten.
In gesonderten Fällen, insbesondere bei Veranstaltungen oder Förderprojekten, kann OPUS COMMUNIS selbst als Vertragspartner auftreten.
7. Öffentlichkeit und Darstellung
Ein wesentlicher Bestandteil der Plattform ist die Sichtbarmachung von Bildungs- und Arbeitsprozessen.
Dies geschieht durch:
- Galerien und Ausstellungen
- Vernissagen und Präsentationen
- Aufführungen und bewegungsbezogene Formate
- dokumentarische Darstellungen
Die Darstellung dient der Vermittlung, Reflexion und Öffnung der Projekte.
8. die galerie
Die Galerie ist ein integrierter Bestandteil von OPUS COMMUNIS. Sie dient der Dokumentation, Präsentation und Vermittlung künstlerischer sowie bildungsbezogener Arbeiten.
Sie gliedert sich in zwei Bereiche:
Dokumentationsgalerien
Die Dokumentationsgalerien der drei Freischulen Wissenschaft, Kunst und Gesundheit dienen der öffentlichen Darstellung von Projekten, Arbeitsprozessen und Ergebnissen.
Die jeweiligen Projektgalerien werden von den verantwortlichen Projektleitern gestaltet und gepflegt. Für ihre Inhalte gelten die allgemeinen Nutzungs- und Galerierichtlinien von OPUS COMMUNIS.
Hausgalerie
Die Hausgalerie ist der kuratierte Kunst- und Ausstellungsbereich von OPUS COMMUNIS. Sie umfasst drei Tätigkeitsfelder:
- Künstlervermittlung: Künstler können ausgewählte, präsentationsfertige Werke zur öffentlichen Vermittlung einreichen. Die Vermittlung von Exponaten erfolgt bis 1000,- und ist kostenfrei. Kaufvereinbarungen werden unmittelbar zwischen Künstler und Käufer geschlossen.
- Künstlervertretung: OPUS COMMUNIS kann Künstler und ihre Werke im Rahmen gesonderter Vereinbarungen vertreten. Umfang, Vergütung und Verantwortlichkeiten werden individuell geregelt.
- Vernissagen: OPUS COMMUNIS kann eigene oder gemeinschaftliche Ausstellungen organisieren und durchführen. Die Bedingungen für Präsentation, Verkauf und gegebenenfalls Versand werden im jeweiligen Ausstellungszusammenhang vereinbart.
Kuration und Verantwortung
Die Aufnahme von Werken und Ausstellungen erfolgt nicht automatisch, sondern unterliegt einer kuratorischen Entscheidung.
Die Künstler bleiben für die Richtigkeit ihrer Angaben sowie für die rechtliche Zulässigkeit der eingereichten Inhalte verantwortlich.
OPUS COMMUNIS übernimmt die strukturierte Präsentation und gegebenenfalls die Vermittlung oder Vertretung im vereinbarten Umfang.
9. Mitwirkung und Verantwortung
Mit der Teilnahme an OPUS COMMUNIS erkennen Projektleiter und Anbieter die Grundstruktur und Arbeitsweise der Plattform an.
Sie wirken daran mit, dass:
- die Inhalte nachvollziehbar dargestellt werden
- die Zusammenarbeit verlässlich erfolgt
- gemeinsame Formate tragfähig umgesetzt werden
10. Schluss
Die Hausordnung beschreibt die grundlegende Arbeitsweise von OPUS COMMUNIS.
Sie bildet den Rahmen für die Zusammenarbeit aller Beteiligten und wird bei Bedarf weiterentwickelt.
OPUS COMMUNIS organisiert freie Bildungs- und Kulturprojekte in drei Freischulen. Zusätzlich gehört zu jeder Freischule eine Galerie, um Projektarbeiten auszustellen oder zu dokumentieren. Zu jeder Freischule werden jeweils drei Projektbereiche zugeordnet.

Jede Freischule umfasst drei Gebiete, die als Projektbereiche organisiert sind.
projektbereiche der Freischulen
| Freischule Wissenschaft | Freischule Kunst | Freischule Gesundheit |
| [Geist/ Spiritualität] | [Bild/ Plastik] | [Seele/ Mentalität] |
| [Kommunikation/ Kultur] | [Musik/ Sprache] | [Energie/ Emotionen] |
| [Elemente/ Wirtschaft] | [Theater/ Bewegung] | [Körper/ Kräfte] |
Die Bezeichnungen für die Projektbereiche sind weiträumig gefasst, um einzelne oder einzigartige Projekte besser zuordnen zu können. So sind zum Beispiel die Gebiete mit ihren Projektbereichen:
- WISSENSCHAFT – Geist / Spiritualität
Klassische Geisteswissenschaften wie Astronomie, Geometrie, Mathematik und Kognitionswissenschaft, aber auch Intuition, Meditation und Kontemplation. - WISSENSCHAFT – Kommunikation / Kultur
Kommunikation zwischen Menschen, Tieren und Pflanzen, Energie- und Informationsfelder sowie Geschichte, Medien, Pädagogik und gesellschaftliche Formen. - WISSENSCHAFT – Elemente / Wirtschaft
Klassische Wissenschaften wie Chemie, Biologie und Physik aber auch Wirtschafts- und Rechtsformen.
Ebenso sind auch die Gebiete und Projektbereiche der anderen Freischulen angelegt.
Projekte können innerhalb dieser Projektbereiche frei gestaltet werden, solange sie dem Bildungs- und Kulturgedanken von OPUS COMMUNIS entsprechen.
galerie
Jeder Projektbereich hat seine eigene Galerie, um Arbeiten auszustellen oder zu dokumentieren.

Projekte können ihre Arbeiten in eigenen Galerien dokumentieren und präsentieren. Für jede Galerie steht ein Speicherumfang von bis zu ca. 1 GB für Bilder und Dateien zur Verfügung. Benötigt ein Projekt mehr Raum oder sollen unterschiedliche Inhalte getrennt präsentiert werden, können insgesamt bis zu neun Galerien pro Projekt eingerichtet werden.
hausgalerie

Über die Hausgalerie können sich interne als auch externe Künstler mit ihren Werken vermitteln, vertreten oder in einer Vernissage präsentieren lassen.
Mit eigener Website
OPUS COMMUNIS freut sich über jedes externe Projektangebot, dass auf der Plattform angezeigt werden kann. Die Plattform lebt von der Vielfalt der teilnehmenden Projekte.
Mitmachen mit eigener Website
Über den Mitmachen-Button können Initiativen, Projekte oder Einzelpersonen anfragen, auf der Plattform vorgestellt und mit ihrer eigenen Website verlinkt zu werden.
Der Verein prüft eingehende Anfragen darauf, ob sie mit den Zielen und Grundsätzen der Plattform vereinbar sind.
Die Aufnahme kann insbesondere folgende Formen umfassen:
- Darstellung des Projekts auf der Plattform
- Verlinkung zur Website des Projektanbieters
- Aufnahme in thematische Bereiche der Plattform
- Aufnahme in das Portfolio von OPUS COMMUNIS
Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht.
Die Verantwortung für Inhalte, Angebote und Aktivitäten der verlinkten Projekte liegt ausschließlich bei den jeweiligen Anbietern.
Ohne eigene Website
OPUS COMMUNIS freut sich über jedes externe Projektangebot, dass auf der Plattform angezeigt werden kann. Die Plattform lebt von der Vielfalt der teilnehmenden Projekte.
Mitmachen ohne eigene Website
Mit dem Mitmachen-Button können Initiativen, Projekte oder Einzelpersonen anfragen, auf der Plattform vorgestellt zu werden.
Der Verein prüft eingehende Anfragen darauf, ob sie mit den Zielen und Grundsätzen der Plattform vereinbar sind.
Die Aufnahme kann insbesondere folgende Formen umfassen:
- Darstellung des Projekts auf der Plattform
- Aufnahme in thematische Bereiche der Plattform
- Erstellung von projektbezogenen Webseiten mit Downloadbereichen und Galerien
- Kuration der projektbezogenen Webseiten und der Galerien
- Aufnahme in das Portfolio von OPUS COMMUNIS
Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht.
Die Verantwortung für Inhalte, Angebote und Aktivitäten der Projekte liegt ausschließlich bei den jeweiligen Projektleitern.
Mitmachen-Galerie
Über Mitmachen – Galerie können Sie eine Anfrage zur Künstlervermittlung (kostenfrei), Künstlervertretung und/oder für eine Vernissage stellen. Dabei können Sie auch mehrere Möglichkeiten miteinander verbinden.
Wählen Sie das gewünschte Galerieangebot aus und übermitteln Sie ein Referenzbild. Die Galerie-Kuration nimmt anschließend Kontakt mit Ihnen auf.
Die auf der Plattform dargestellten Projekte bleiben in ihrer Arbeit, Organisation und Durchführung eigenständig und unabhängig. OPUS COMMUNIS stellt den Rahmen für Sichtbarkeit, Vernetzung und Austausch bereit, greift jedoch nicht in die inhaltliche Gestaltung der Projekte ein.
Die Plattform versteht sich als gemeinsames Haus, in dem unterschiedliche Initiativen ihren Platz finden können. Grundlage der Zusammenarbeit ist ein respektvoller Umgang miteinander sowie die Bereitschaft, zum Aufbau und zur Weiterentwicklung des gemeinsamen Netzwerks beizutragen.
Projekte, die über OPUS COMMUNIS sichtbar werden, erkennen die Plattform als Vermittlungs- und Kooperationspartner an und berücksichtigen sie nach Möglichkeit bei der Organisation und Durchführung entsprechender Angebote.
Die Verantwortung für Inhalte, Angebote und Aktivitäten der einzelnen Projekte liegt ausschließlich bei den jeweiligen Anbietern.
Die Plattform OPUS COMMUNIS dient der Darstellung und Vernetzung eigenständiger Projekte. Die technische Bereitstellung und Pflege der Plattform erfolgt durch den Verein.
Projekte können über entsprechende Formulare die Aufnahme in die Plattform anfragen. Der Verein prüft eingehende Anfragen darauf, ob sie mit den Zielen und Grundsätzen von OPUS COMMUNIS vereinbar sind. Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht.
Der Verein behält sich vor, Inhalte redaktionell anzupassen, sofern dies der Verständlichkeit, Struktur oder Darstellung der Plattform dient. Ebenso kann der Verein Projekte jederzeit von der Plattform entfernen, wenn dies zur Wahrung der Ziele der Plattform erforderlich ist.
Die Projekt-/Kursleiter versichern mit der Einreichung ihrer Inhalte, dass sie über die notwendigen Rechte an Texten, Bildern und sonstigen Materialien verfügen.
Für Projekte ohne eigene Website kann OPUS COMMUNIS eine Projektseite innerhalb der Plattform bereitstellen. Für die technische Einrichtung und Betreuung dieser Projektseite wird ein Beitrag zur technischen Plattformverwaltung erhoben.

